CAN-Blog

Dr. Jürgen vom Scheidt

Dr. Jürgen vom Scheidt ist erfahrener Buchautor und machte das moderne kreative Schreiben seit 1979 mit seiner Frau Ruth in Deutschland populär.

Danke, dass Sie meinen CAN-Blog besuchen!

Ich, Jürgen vom Scheidt, starte hier modellhaft ein „Begleitendes Logbuch“. Darunter verstehe ich ein Tagebuch, das ein größeres Schreib-Projekt begleitet.
Der kreative Prozess beim Schreiben verläuft ja nicht zielgerichtet von „a“ nach „z“, sondern mäandert ziemlich chaotisch hin und her.
Wenn Sie, Julia Cameron folgend, jeden Tag brav die Morgenseiten notieren, ist dies vermutlich wie bei mir eine bunte Mischung von persönlichen Erlebnissen, sachlichen Bemerkungne (vielleicht von einem Zeitungsartikel inspiriert) oder Ideen für eine Kurzgeschichte, eine Novelle, gar einen Roman.*
* Cameron, Julia: Der Weg des Künstlers. (USA 1992). München 2000 (Knaur TB)

Wenn Sie einen Roman schreiben möchten, ist nur letzteres interessant: Die Einfälle zu eben diesen Roman.
Die müssen sie aus dem Wust der Morgenseiten herausfiltern. Ich nenne das „Gold waschen“.

Nehmen wir mal an, Sie wollen einen Roman schreiben, der sich mit der aktuellen Corona-Pandemie befasst. Ist ja naheliegend, weil Sie mittendrin stecken und deshalb
° entsprechend viel persönliche Situationen erleben (z.B. in jedem Geschäft und in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Mund und Nase bedeckende Maske tragen müssen),
° Informationen aus den Medien entnehmen (die Sie vielleicht gezielt durch weiterführende Lektüre vertiefen),
° Einfälle für eine Geschichte haben.
All dies sammelt sich, in meinem Fall, hier im CAN-Blog.
Keine Bange – ich werde ganz bestimmt KEINEN Roman zur Corona-Pandemie schreiben! Aber ich benütze dieses historisch Geschehen, um zu zeigen, was man damit als Autor machen könnte.

Wieso dieser Name CAN-Blog?
CAN – das ist ein Akronym, das steht für:

Corona
Attacke
Nützen

– nämlich nützen für Chancen im eigenen Leben angesichts der weltweiten und allzunahen Virus-Katastrophe.
Schon im griechischen Urwort „krisis“ ist ja beides enthalten: Gefahr und Chance.
Welches Kulturwerkzeug wäre besser geeignet, bei der Bewältigung der aktuellen Krise zu helfen – als das Schreiben – dieses vielseitige „Wunderwerkzeug“!

Falls Sie dieses CAN an etwas aus der jüngsten Zeitgeschichte erinnert, so liegen sie damit nicht falsch. „Yes we can“ lautete der ermutigende Schlachtruf, mit dem sich Barack Obama ins Getümmel ums höchste Amt der USA stürzte – mit großem Erfolg (der umso heller strahlt, je tölpelhafter sein Nachfolger sich gebärdet).
Ich hänge mich da gerne dran, denn mit „CAN“ meine ich:
Ja, wir können der Corona-Pandemie auch gute Seiten abgewinnen, und auf die will ich mich in diesem Blog konzentrieren. Das Wort „Corona“ möchte ich möglichst vermeiden – nicht, weil ich mich davor fürchte, aber weil ich ihm nicht zu viel Macht über mein Leben einräumen will, die ich dem zwangsläufig verleihe, wenn ich den Begriff ständig verwende. Man muss ja nur eine aktuelle Tageszeitung lesen – da bekommt man zwangsläufig den Eindruck dass außer „C“ nichts anderes mehr wichtig ist auf der Welt und in uns selbst.
Weit gefehlt!
Es gibt unendlich viel Wichtigeres als die panische Angst vor dem möglichen Tod durch Viren – nämlich das pralle Leben.

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am Monatsende kann man die Einträge in normaler chronologischer Reihenfolge in eigene Zusammenfassungen unterhalb von diesem Haupt-Eintrag verlagern, zum Beispiel:
CAN 2020-04 April )

 

14. Mai 2020
Hiermit beende ich diesen CAN-Blog
Das Wesentliche dazu ist oben gesagt und unten angedeutet.

 

13. Mai 2020
Suchttote vs. Corona-Tote
Am Vorabend im TV eine Dokumentation über Alkohol – der globale Rausch. Jährlich sterben drei Millionen Menschen an den Folgen ihrer Alkoholsucht. Nimmt man nach rund eine Million (grob geschäzt) Todesfälle durch andere Drogen (Kokain, Extasy, Crystal Meth) hinzu und die Opfer der größten und gefährlichsten sucht überhaupt – das Rauchen (jährlich rund 5,4 Millionen Tote) – das sind insgesamt rund zehn Millionen Suchttote JEDES JAHR.
Wie viele Todesopfer wird Corona fordern? So viel wie die Spanische Grippe nach dem Ersten Weltkrieg – 50 Millionen in den zwei Jahren 1918/1919?
Der Unterschied ist nicht so groß, was die persönlichen Möglichkeiten angeht, sich zu schützen. Niemand ist dagegen völlig gefeit: Am falschen Moment am falschen Platz doch eine Portion Covid-19 einzuatmen – beim Spazierengehen im Englischen Garten von einem gerade hustenden Radfahrer überholt, blöderweise selbst keine Maske aufgesetzt (und der Radfahrer sowieso nicht) –
Und das mit der „freien Willensentscheidung“ pro oder contra Alkohol, Heroin, Rauchen ist so eine Sache. In eine Sucht rutscht man allmählich rein – und irgendwann ist es zu spät – eine „freie Willensentscheidung“ ist da längst durch die psychischen Mechanismen der Sucht (eine Depression zum Beispiel) unterminiert.

 

26. April 2020
Polizistenkette auf der Nackerten-Wiese
Ich hatte eine Weile woanders hingeblickt, während ich auf einer Bank am Rand der Wiese hinter dem „Haus der Kunst“saß, auf der sich in normalen Sommern zur Gaudi der Einheimischen und der verwunderten Touristen die „Nackerten“ produzieren, ganz legal – solange sie innerhalb der Reitbahn bleiben.

Heute am Sonntag, und auch sonst an diesen sommerschönen Corona-Tagen, ist alles anders:
° Zum einen liegen da überhaupt keine Nackerten, sondern die Wiese ist übersäht mit frischlufthungrigen Home-Office-Workern und sonstigen Sonnenanbetern.
° Zum anderen ist da plötzlich eine recht martialisch aussehende Kette von schwarz uniformierten Polizisten, die langsam über die Wiese vorrücken, so als wollten sie den Rasen kämmen. Aber sie wollen nur mit ihrer Präsenz unterstreichen, was der Kollege im langsame nebenher fahrenden Kombi über Megaphon verkündet: „Halten Sie Abstand…“
Er sagt das ganz freundlich und sagt auch „bleiben Sie gesund“ und die Polizistenkette ist auch völlig unaufgeregt – aber es wird einem sehr bewusst: Hier bringt sich die Staatsmacht in Stellung gegen mögliche ausufernde Bürgerrechte auf Freiheit und ja, auch auf das fragwürdige Recht auf Leichtsinn und Dummheit.
Die Kette wandert gemächlich bis vor zum Rand der Wiese, dann dreht sie um und wandert langsam wieder in der Gegenrichtung, freundlich aber bestimmt, zwischen all den Hunderten von Wiesenliegern auf dfer Liegewiese. Dann löst sich die schwarze Kette auf. Das war´s schon.
Recht beeindruckend, präsentiert zu bekommen, was man gerne ignoriert: dass wir doch in recht seltsamen Zeiten leben, so gar nicht sommerlich münchnerisch locker „normal“ wie in den Jahren zuvor.

Das löst auch düstere Erinnerungen wach an eine wirklich finstere Staatsmacht, die im Mai 1945 zu Ende ging, als die amerikanischen Soldaten hier in München überall einrückten und die Nazi-Herrschaft mit ihrer Gestapo in den langen Ledermänteln und der SS in ihren schwarzen (!) Uniformen mit den Totenköpfen an der Koppel. Eine Artikel-Serie in der Süddeutschen Zeitung erinnert just an diese Zeitenwende, die für die einen eine große Befreiung war – und für die anderen, die ideologisch Verblendeten und Ewig-gestrigen, eine schreckliche Demütigung.

Seltsam, auf was man alles so für Gedanken kommt – und was alles so passiert. In „diesen Zeiten“.

 

24. April 2020
Auf dem Fahrrad ohne Bremse – ein Albtraum
Ja, das war tatsächlich ein echter Albtraum. Ich fuhr mit dem Velo auf einer sehr großen Straße, breit wie eine Autobahn, die sehr befahren war. Plötzlich ging es steil bergab, ich wollte bremsen – aber das ging nicht. Mein Rad hatte keine Bremsen! Erst geriet ich in Panik, fürchtete das Schlimmste. Doch dann gelang es mir, eine Rechtskurve einzuschlagen und am Straßenrand irgendwie zum Halt zu kommen, völlig unbeschadet.
Was will dieser Traum mir sagen?
Fahrrad ist klar – ich fahre täglich damit, habe seit 40 Jahren kein Auto mehr.
Aber was soll diese Autobahn, die doch dem Autoverkehr vorbehalten ist?
Gleich nach dem Aufwachen war mir klar: Das ist eine unbewusste Reaktion auf die Corona-Krise. Bisher habe ich sie aufmerksam registriert – aber wie ein Wissenschaftler, der kühl intellektuell beobachtet, aber keine Emotionen zulässt.
Jetzt ist die drohende Gefahr also in meinem Gefühlsleben angekommen. Klar, ich habe keine Bremse, um das aufzuhalten. Ich kann nur versuchen, mich aus dem Verkehr zu ziehen und an den Rand des Geschehens zu begeben.
Den Auslöser gab wohl ein Artikel über die Auswirkungen der Krise in Frankreich, den ich am Vortag in der SZ gelesen hatte. Darin hieß es in der Zusammenfassung:
„Frankreich ist von der Corona-Pandemie viel härter getroffen als Deutschland: mehr Tote, härtere Einschränkungen, schlechtere Wirtschaftsaussichten – und mehr Angst bei den Bürgern.“
Das war für mein Unbewusstes wohl die Erlaubnis, nun selbst ebenfalls Angst zuzulassen.

 

19. April 2020
Systemrelevanz mal drei
Das bedrohliche Virus hat leider auch die Bewegung Fridays for Future jäh gestoppt – wie sehr eindrücklich im Süddeutsche Zeitung Magazin vom 17. April zu lesen war. Aber da gäbe es interessante Querverbindungen zwischen FFF und der Corona-Pandemie. Etwa so:
Derzeit ist viel die Rede von „systemrelevanten Berufen“. Die Ärzte sind extrem systemrelevant und die Pflegekräfte und die Kassiererinnen in den Supermärkten.
Aber wir müssen begreifen, dass es verschieden Arten von Systemrelevanz gibt:
° Kurzfristig systemrelevant ist alles, was uns in der Corona-Pandemie die eigene Haut rettet – dafür stehen die Virologen. Sie sorgen sich um unsere Zukunft als Individuen.
° Mittelfristig systemrelevant ist alles, was uns vor der Corona-Pandemie besser schützt – dafür könnten die Politiker stehen. Sie sorgen sich um die Zukunft unseres Landes und Volkes – sollten es jedenfalls tun.
° Aber es gibt noch etwas, das ich als „langfristig systemrelevant“ bezeichnen möchte – und da sind wir beim Klimawandel und seinen Bedrohungen. Was die Virologen für die Corona-Pandemie sind – das sind die Klimaforscher für unsere Zukunft als ganze Menschheit.
Die Klimatologen sind so etwas wie die Virologen des Weltganzen.
Wichtig sind alle drei Varianten. Wir müssen lernen, das nicht gegeneinander auszuspielen. Die Corona-Pandemie hat viel mit der Art zu tun, wie Homo sapiens mit seinen Lebensräumen umgeht – nämlich wie ein rücksichtsloser, besinnungsloser Räuber. Aber Homo sapiens – das ist kein namenloses Kollektiv – das sind mehr als siebeneinhalb Milliarden Individuen, von denen jedes sein Quäntchen Verantwortung hat für das Gesamtsystem Menschheit und die Welt in der man lebt.
Wer müssen in zum Beispiel in Frage stellen dürfen, ob es unbedingt nötig ist, dass Leute aus Island (wo man ja wirklich gut Schifahren kann) zum Schifahren nach Bad Ischgl in Österreich fliegen müssen (wo sie sich den Corona-Virus eingefangen haben und nach Island einschleppten) – nur weil sie es sich finanziell leisten können. Man könnte etwas salopp sagen: Da haben einige Isländer postwendend die Quittung für ihr idiotisches Konsumverhalten bekommen.
Ich denke, die bewundernswerten Aktivistinnen von Fridays vor Future haben da doch eine lohnenswerte Aufgabe, um nach dem „Shut down“, der ihre Proteste leider brutal gestoppt hat, wieder ins Geschäft zu kommen: Die Corona-Pandemie verknüpfen mit dem Klimawandel und der weltweiten Umweltzerstörung.
Dadurch könnten sie zum verbindenden Scharnier zwischen der kurz- und der langfristigen Systemrelevanz werden: Indem sie – mittelfristig – den Politikern kräftig Zunder geben und nicht locker lassen – gewissermaßen auf der Pandemie-Welle reitend!

 

16. April 2020
Die Corona-Pandemie als Einiger der Menschheit?
Da ist sie plötzlich: Die gigantische Bedrohung aus dem Nichts, welche die Menschheit zu einem neuen größeren Ganzen zusammenschweißen könnte – einer der zentralen Topoi der Science-Fiction.
Sie manifestiert sich jedoch
° nicht als Invasion von grausigen Aliens aus dem Weltenraum wie im Film Independence Day,
° Auch nicht als Monster aus den Tiefen der Ozeane wie in Pacific Rim,
° sondern ganz real durch einen winzigen Virus namens Covid-19 aus China (mit hoher Wahrscheinlichkeit).
Willkommen in der Wirklichkeit.
Henry Kissinger, einstiger Außenminister der USA, meint dazu: „Die Welt wird nach dem Coronavirus nicht mehr dieselbe sein.“
Kornelius, Stefan: „Virus im System“. In: SZ Nr. 85 vom 11./12./13. Apr 2020, S. 09 [Politik]

 

13. April 2020
Machen Sie aus dem C-Tagebuch ein C-Logbuch
Hier mein Lebenshilfe-Tipp Nr. 2, der zugleich ebenfalls ein Tipp zum Creative Writing ist:
Führen Sie nicht nur „C-Tagebuch“, sondern machen Sie daraus ein Logbuch. Ein Logbuch besteht nicht nur aus lose dahinplätschernden Morgenseiten und Tagesnotizen, sondern kreist um ein bestimmtes Thema. Jeder Kapitän (oder Steuermann) eines Schiffes muss ein penibel genaues Logbuch darüber führen, wie und wohin sich das Schiff bewegt: Die Reiseroute ist das Thema, aber auch der Zustand des Schiffes, beginnend vom ersten Entwurf des Bauplans über die Bauarbeiten auf der Werkt, die Schiffstaufe, die Jungfernfahrt, die erste Überquerung des Äquators (samt „Taufe durch Gott Neptun“) und dazu der Verlauf jeder einzelnen Reise – bis zum Tag, an dem das Schiff außer Dienst gestellt und abgewrackt wird.
Ebenso hat jede Lokomotive ihr Logbuch. Beim Auto ist es, vergleichsweise, der Kraftfahrzeugbrief.

Und was hat das mit Ihnen und der Corona-Krise zu tun?
Schon die Tatsache, dass sich dieses ganz spezielle Tagebuch mit dem Thema Corona-Pandemie befasst und wie es Ihnen damit geht, macht es zu einem Logbuch – es kreist ja um ein bestimmtes Thema.
Aber da können Sie noch „einen draufsetzen“, indem Sie aus diesen zunächst lose dahinflatternden Notizen ein Projekt machen. Ein Schreib-Projekt.
So ein Schreib-Projekt kann eine Kurzgeschichte oder eine Novelle sein (oder gar ein Roman), bei dem Sie sich in eine Kunstfigur verwandeln – und nicht selbst durch die Krise wandern / taumeln / irren – sondern dies einer erfundenen Figur übergeben, in die sie quasi hineinschlüpfen, die Sie zu einer Art Maske machen.
Beobachten Sie, immer weiter schreibend,  wie diese Figur anhand Ihrer, des Autors, höchsteigenen Erlebnisse und Gefühle und Gedanken sich allmählich von Ihnen als Ursprung löst und zu einer verblüffend eigenständigen und eigenmächtigen Person wird.
Dadurch bekommen Ihre Tagebuch-Notizen eine innere Form und Struktur ganz eigener Art.
Lassen Sie sich überraschen!

(Historisch-literarisches Beispiel: Dieser Tage wird aus aktuellem Anlass gerne an den Roman Die Pest von Albert Camus (aus dem Jahr 1952) erinnert. Camus hatte bei dieser Pest-Epidemie in der algerischen Hafenstadt Oran keine eigenen Erlebnisse mit so einer bedrohlichen Epidemie im Sinn, verwendete wohl die medizinische Krankheit eher als Metapher für die politische und gesellschaftliche Krankheit des Zweiten Weltkriegs. Aber das „Logbuch der Pest in Oran“ in Form der Aufzeichnungen des Arztes Rieux ist der rote Faden, der sich durch den Roman zieht. Er ist die Figur, in welche der Autor Camus hineinschlüpft.
Nur nebenbei: Sie haben wenig davon, wenn Sie Camus´ Roman lesen, um etwas Hilfreiches für Ihren Umgang mit dem Corona-Virus zu erfahren. Da taugt die tägliche Lektüre der Süddeutschen Zeitung als Lebenshilfe weit mehr.)

10. April 2020
Starten Sie ein C-Tagebuch
Hier mein Lebenshilfe-Tipp Nr. 1, der zugleich ein Tipp zum Creative Writing ist:
Wenn Sie es nicht schon längst tun, starten Sie ein „C-Tagebuch“. Vermeiden Sie darin die C-Krise nicht – notieren Sie, was die mit Ihnen macht –
– aber lenken Sie Ihr Hauptaugenmerk auf Lebenswichtigeres, zum Beispiel kleine Glücksmomente. Die können Sie in einem Haiku konzentrieren, einem dieser wunderbaren japanischen Dreizeiler. Dieser ist mir auf den Notizblock gehüpft, als ich heuten Nachmittag bei einer kleinen Radtour in den Englischen Garten gegenüber vom Stauwehr hinter dem Haus der Kunst in der Frühlingssonne saß und den Enten zuschaute:

Am Stauwehrt stoppt es
Kurz nur – dann fließt es weiter:
Wasser wie Leben.

Aktualisierung: 13. Mai 2020 / 16:45 / (Erstpublikation: 08. April 2020/21:50)