Freude am Schreiben! Lust, mehr und besser zu schreiben?

Dr. Jürgen vom Scheidt

Dr. Jürgen vom Scheidt ist erfahrener Buchautor und machte das moderne kreative Schreiben seit 1979 in Deutschland populär.


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Wir helfen, den Spaß am Schreiben zu entdecken, erfolgreich Texte zu entwickeln und Blockaden abzubauen. Unser Motto ist dabei:
“Schreiben als Weg – zu sich selbst und zu anderen.”
Seit 1979 bieten wir in München Schreib-Workshops und Intensivseminare für Einsteiger und Fortgeschrittene an.
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Unsere Veranstaltungen (Details s. unten):

Den Überblick über alle unsere Angebote finden Sie hier auf der Website in unserem KALENDER. Unsere nächsten Veranstaltungen sind:
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Kleine und Große Roman-Werkstatt vom 13. bis 15. bzw. 13. – 18. Mai 2016 in München – Noch Plätze frei..

(Nächste Termine: 05. – 07. bzw. 05. -10. August 2016 / 28. – 30. Okt bzw. 28. Okt – 02. Nov 2016)
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Biographie & Phantasie vom 25. – 28. März 2016 (über Ostern) – Noch Plätze frei.
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Große Sommer-Schreibwerkstatt vom 29. Juli – 03. August 2016 – Noch Plätze frei.
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Hier können Sie sich zu den Seminaren direkt anmelden.
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    Neu in unserem Repertoire …
    … ist die Kleine Roman-Werkstatt. Sie dauert nicht fünf Tage wie die (Große) Roman-Werkstatt, sondern nur ein Wochenende mit zweieinhalb Tagen (Freitagabend bis Sonntagabend). Dieses Format soll Neugierigen ermöglichen, erste praktische Erfahrungen mit dem Schreiben eines Romans zu machen. Vermittelt werden wesentliche handwerkliche Methoden sowie praktisches Arbeiten an einem Roman-Projekt – eventuell auch Beginn eines solchen Projekts (Plot, Exposee, Einstiegskapitel).
    Neu ist deshalb, dass in Zukunft unserer Großen, fünftägigen Roman-Werkstatt im ersten Teil (zweieinhalb Tage) eine Kleine Roman-Werkstatt vorgeschaltet wird. Man kann die Kleine separat buchen – und gegebenfalls dann weitermachen, also gewissermaßen im fliegenden Wechsel auf die Große Roman-Werkstatt umbuchen.

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” … Dank für den wunderbaren Workshop “Kleine Roman-Werkstatt” im Oktober! Es hat mir unglaublich gut gefallen und ich war hochmotiviert und sehr inspiriert.” (Heike Stenzel, Bad Boll)

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Werkzeuge – Informationen – Tipps für Autoren und solche, die es werden wollen

Wir vom IAK bieten auch kostenlose Werkzeuge, Informationen und Tipps und Tricks für kreative Schreiber an, zum Beispiel:

Wer mehr wissen möchte, kann unsere Bücher zum Thema lesen:

Als Book on Demand sind diese Bücher jederzeit im Allitera-Verlag, München, lieferbar.
Immer aktuell informiert Sie unser Newsletter IKAros.
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Durch Entschleunigung zur Absichtslosigkeit

Auch das Jahr 2016 steht für uns unter dem Oberthema Entschleunigung, mit einer kleinen, aber wichtigen Ergänzung: Durch Entschleunigung zur Absichtslosigkeit.
Absichtslosigkeit ist ein meditativer Zustand, der nicht leicht zu erreichen ist. Aber wenn dies gelingt (und wir üben dies in allen unseren Seminaren), dann tritt jener Zustand ein, in dem es “wie von selbst schreibt”. Probieren Sie es einmal aus!
Den Begriff EntSchleunigung haben wir vor 37 Jahren in die Diskussion eingeführt, im Buch “Singles – Alleinsein als Chance” von Jürgen vom Scheidt. Eine der wichtigsten Erfahrungen, die man in unseren Schreib-Seminaren machen kann, ist eben dieses “langsamer werden”. Es ist unverzichtbar für wirklich kreatives Schreiben. Deshalb soll es uns auch 2016 sehr bewusst begleiten.
Dabei geht es nicht darum, existenzielle Geschwindigkeiten gegen einander auszutauschen, sondern eine sinnvolle Balance zu finden zwischen dem Tempo, das unser modernes Leben fordert, und einem geruhsameren, meditativen Zugang zur Wirklichkeit. Das Kreative Schreiben, wie wir es in unseren Seminaren praktizieren, ist hierfür das geeignete Werkzeug und das ideale Training.

Das immer noch mehr denn ja aktuelle Thema “Flüchtlinge” beschert uns dieses Zitat:

Jedes Jahr im Dezember setzt die große Binnenwanderung in Deutschland ein. Millionen Christen (oder christlich Sozialisierte) verlassen Büro, Fabrik oder Hörsaal, um für ein paar Tage bei ihrer Familie das Weltgeschehen zu ignorieren. Das Interessante aber ist: An der großen Wanderung nimmt inzwischen auch ein beträchtlicher Teil der muslimischen Einwanderer teil. Denn Weihnachten bietet eine Gelegenheit, die zu wertvoll ist, um ignoriert zu werden.
In dieser pluralistischen Gesellschaft in Deutschland, mit all ihren kontroversen politischen Denkweisen, Lebensentwürfen und Ansichten ist Weihnachten das jährliche Ritual, auf das sich immer noch die allermeisten Bürger einigen können. Der größte gemeinsame Nenner. Dass sich an diesen Feiertagen die Welt etwas langsamer zu drehen scheint, merken dann jene am besten, die diesen Anlass für Entschleunigung per se nicht haben, für die es keine Veränderung des bisherigen Tempos gibt.
Nicht nur die meisten der neu angekommenen Flüchtlinge, sondern auch die vier Millionen Menschen muslimischen Glaubens, die in zweiter, dritter, vierter Generation hier leben, bekommen besonders im Dezember von der breitestmöglichen Mehrheit vorgelebt, was ihr als Herzstück “christlich-abendländischer Kultur gilt. (Dass auch die unseligen Pegidisten am Montag in Dresden “O du fröhliche” gesungen haben, entwertet dies nicht.) Es bleibt auch für hier aufwachsende Muslime ein Faszinosum, welch identitätsstiftende Kraft ein paar Tage im Jahr für eine Gesellschaft haben können. Und es bleibt ein Rätsel, wieso das so vielen Entschleunigten so wenig bewusst ist.

(Gökalp Babayigit: “Mutlu Noeller”. In: Süddeutsche Zeitung Nr. 297 vom 24. Dez 2015)

Und hier finden Sie weitere Zitate zur EntSchleunigung

#242 / Aktualisiert: 08. Februar 2016

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